Gland

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In ihrem Solo Gland wandert die Choreografin und Tänzerin Kat Válastur durch unbekannte Landschaften, die sich entlang ihres Körpers herstellen. Bekanntes verkehrt sie in sein Gegenteil, Ähnlichkeiten verwandelt sie in Erfahrungen grenzenloser Fremdheit. Was zunächst vertraut erscheinen mag, entpuppt sich als bloße Reproduktion der uns bekannten Umwelt. Kat Válastur verlangt ihrem Körper mit der ihr eigenen Virtuosität Bewegungen ab, die seiner Natur zu widersprechen scheinen. Es entsteht ein Vertigoeffekt, der Wahrnehmungsgewohnheiten immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Gland ist eine Serie von Ereignissen in parallelen Universen. Jede Geste gehört zu einer Konstellation von Gedanken. Was wäre, wenn es keine Bedeutung gäbe, sondern nur Gesten? Jede von ihnen ruft Bilder hervor und erzählt von der Unabschließbarkeit des Sich-Entwerfens und der Orientierung in einer sich fortlaufend ändernden Lebenswirklichkeit. Der Sprung eines Tigers, die Unbeweglichkeit einer Statue, der Glanz des Asphalts in einer regnerischen Nacht, das alles gehört zu der gleichen Kategorie von Ereignissen. Gland ist die erste Arbeit in einer Reihe von Choreografien von Kat Válastur unter dem Titel The marginal Sculptures of Newtopia. Das Solo ist als Projekt zwischen den Welten angelegt und findet daher in zwei sich ergänzenden Räumen statt: auf der Bühne (Dimension a) und im Internet (Dimension b).  

Konzept, Choreographie & Tanz

Bühnenbild

Lichtdesign

Sounddesign & Klangdiffusion

Kostümbild

Video 

Künstlerische Mitarbeit

Assistenz

Webdesign

Presse & Produktion

Photo

 

Kat Válastur

Ulrich Leitner

Martin Beeretz

Lambros Pigounis

Lydia Sonderegger

Iosif Lykakis

Nikos Flessas,

Thomas Schaupp, Stephen Zepke

Ania Nowak

Lamb and Lamp

björn & björn

Dorothea Tuch

Produktion: Kat Válastur. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer und Tanzquartier Wien. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa dem Fonds Darstellende Künste e.V. Unterstützt durch das Institut für Raumexperimente (Berlin). Die Werkschau “We were better in the future” wird gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Präsentiert im Kontext von [DNA] Departures and Arrivals mit Unterstützung des Kulturprogramms der EU.